Gemälde von Gustav Klimt Bauerngarten
Gemälde

Von einem Gemälde spricht man, wenn der Maler ein Bild zu Papier (Leinwand, Karton) bringt. Gemälde oder auch Malerei zählen als Kunstgattung zu den bildenden Künsten. Gemälde sind seit dem 15. und 16. Jahrhundert bekannt. Ein Gemälde muss von einer Zeichnung unterschieden werden. Beim Gemälde werden die Farben gemischt. Einzige Ausnahme, die Pastellmalerei.

Drei Voraussetzungen werden an ein Gemälde gestellt: ein grundierter Träger, wie z.B. Leinwand, Papier, Holz Glas oder Metall. Der Farbstoff ist z.B. Ölfarben, Acryl oder Pigmente, aus Naturprodukten oder Halbedelsteinen und einem Bindemittel (Terpentinöl, Knochenleim), welches die Farbe auf dem Träger hält. Heute ist Malerei weit verbreitet und wird von vielen Menschen als Hobby ausgeübt. In früheren Zeiten war Malerei ein Handwerk. Die Übergänge zu Fotografie und digitaler Kunst fließend. Malerei wird eher für moderne Kunstwerke verwendet, Gemälde für ältere.

Bild von Vincent van Gogh, selbst gemalt
Vincent van Gogh

Natürlich, wird der ein oder andere sagen. Nur, der Mann war wirklich gut. Obwohl er kein guter Maler im klassischen Sinne war, gab er durch seinen Wahnsinn den Bildern einen einzigartigen Stil, eine Lebendigkeit. Geboren wurde Vincent am 30. März 1853 in Groot-Zundert. Gestorben ist er am 29. Juli 1890 in Auvers-sur-Oise. Zu Recht begründete er die moderne Malerei mit. Was viele nicht wissen, Vincent van Gogh schrieb gerne und viele Briefe, die heute einen gewissen literarischen Wert besitzen. Er war der Underdog, der zu Lebzeiten kaum Bilder verkaufte. Heute hätte wohl jeder gerne einen Vincent im Wohnzimmer hängen. Sein Stil war der Post-Impressionismus.

Gemälde von Vicent van Gogh, Dr. Gachet

"Ich kann nichts dafür, dass sich meine Bilder nicht verkaufen lassen. Aber die Zeit wird kommen, da die Menschen erkennen, dass sie mehr wert sind als das Geld für die Farbe."

Gemälde von Vincent, Caféterrasse am Abend
Vincents Leben

Im Alter von 27 Jahren begann Vincent seine ersten Schritte als Künstler, zunächst zeichnete er nur. Auch wollte er zunächst Pfarrer werden, brach das Studium aber schnell wieder ab. Er arbeitete dann kurze Zeit als Laien Prediger unter armen Leuten. Erst sein Bruder Theo ermutigte ihn mit der Malerei anzufangen. Die Verbindung zu seinem Bruder war sehr eng und sie unterhielten regen Briefverkehr.

Vincent schrieb sich an einer Akademie ein, besuchte sie aber kaum und lernte das malen wohl bei Anthon van Rappard. In der folgenden Zeit wechselte er mehrfach den Wohnort, zog dann in den Süden und landete schließlich in der Nervenheilanstalt in Saint-Rémy-de-Provence. Während seines Lebens verkaufte er nur ein Gemälde: „Die roten Weingärten von Arles“.

 

Am 27. Juli 1890 schoss sich Vincent eine Kugel in die Brust und verstarb zwei Tage später. 20 Jahre später war ein Star und seine Malerei im Mittelpunkt oder wie es Ferdinand Avenarius formulierte: „Van Gogh ist tot, die van Gogh-Leute aber leben. Und wie leben sie! Überall van Goghelt’s“.

Gemälde von Vincent van Gogh, Natur in Südfrankreich
Malerei des niederländischen Malers Vincent van Gogh
Höhle von Lascaux, Bild eines Hirsches

Geschichte der Malerei

Die ersten Malereien sind aus der Zeit vor 35.000 Jahren bekannt. Diese wurden in Spanien und Frankreich entdeckt, z. B. in der Höhle von Lascaux, mit ihren Höhlenzeichnungen und Felsenritzbilder. Hauptsächlich Tiere wurden gemalt und die Jagd nach ihnen. Als Material dienten zerriebene Steine oder Asche, die mit Tierfetten zu Farben vermischt wurden. Den nächsten Entwicklungsschritt machen die alten Ägypter mit ihrer Malerei. Griechen und Römer schätzten eine Wirklichkeitstreue Malerei.


In der Gotik ist vor allem Albrecht Dürer zu nennen, mit seiner plastischen Malerei. Mit dem 15. Jahrhundert beginnt die Renaissance und damit die Perspektive an Bedeutung. Michelangelo und Leonardo da Vinci dominieren diese Zeit.

 

Im 17. Jahrhunderts gewannen mit Peter Paul Rubens üppige Formen die Oberhand. Ab 1850 kam die Fotografie auf den Markt und es entwickelte sich der Impressionismus, mit Maler wie Claude Monet oder Renoir. Als einer der Begründer der modernen Malerei gilt der Niederländer Vincent van Gogh.

Mysterienvilla, antike Villa bei Pompeji, Fresko aus dem Mysteriensaal,

Fresko, Römer, Pompeji,

um Christi Geburt

​Auf diesen Seiten möchte ich, Stephan Rossmann, Kunst interessierten Menschen meine Naive Malerei vorstellen.

www.malerei-stuttgart.de informiert über aktuelles Kunstgeschehen, vor allem in Stuttgart.

Ok, nun bin ich auf die mich zutreffende Kunstform gestoßen: Naive Kunst. Dies ist die Bezeichnung für künstlerische Arbeiten von Leuten, welche sich die Malerei selbst beibrachten. Die Motive sind zumeist einfach, leicht und fantasievoll und in der Darstellung ohne Schatten. Die Bilder behandeln persönliche Themen. Ich bin also ein naiver Maler. Als hätte ich es nicht gewusst ;-)

Falls du dich für Literatur interessierst, schau mal bei TERENCEHORN vorbei. Dort bekommst du Infos zu meinen Büchern,
zu Charles Bukowski und Gegenwartsliteratur. Mittlerweile veröffentlichte ich zwei Romane: Engelhorn -"Die wunderbare Sinnlosigkeit der Jugend" und „Joshua – die Arroganz Gottes“ beide Bücher sind bei amazon erhältlich. Bitte auch meine Gedichtbänder beachten: "Dingsbums – ein Gedichtband über Klischee und Wirklichkeit" sowie "Feier Abend – Grünschnabel und alte Hasen"

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